Karma

Jede Handlung, werde sie begangen im Geist, durch die Rede oder mit dem Körper, zeitigt ihre Ergebnisse und Folgen. Das Gesetz, nach dem dies geschieht, nennt man Karma, das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung. Die Ergebnisse der Handlungen bedürfen, bis sie sich zeigen, eines längeren Zeitraums, als ein Leben währt. Das Karma erfüllt sich dann in kommenden Leben – so kettet unser Karma uns an die Wiedergeburt in Samsara. Dabei ist zu beachten, dass nicht nur die Tat selbst Karma verursacht, sondern auch die Tatabsicht. Besteht die Absicht zu einer Tat, aber kommt es nicht zu ihrer Ausführung, so schafft diese Tatabsicht dennoch Karma.

Das karmische Gesetz bedeutet nicht Vorbestimmtheit, denn das menschliche Handeln bleibt frei. Karma schafft nur den Rahmen, in dem wir handeln.

Der Buddha zog weiter durchs Land, gab Belehrungen und er bettelte für sich und seine Anhänger das für den täglichen Bedarf Nötige. Seine Gefolgschaft wuchs ständig, und als der Buddha ein Alter von achtzig Jahren erreicht hatte, starb er an einer verdorbenen Speise. Er legte sich auf die Seite, blickte nach Westen und ging ins Nirvana ein.


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Veröffentlicht unter Buddhismus

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