Der Buddhismus erreicht das tibetische Hochland, Tibet

Im 7. Jahrhundert u.Z. fand die Lehre des Buddhismus ihren Weg das tibetische Hochland, Tibet.

Dort herrschte zu jener Zeit ein König namens Songesen Ganpo. Er spürte eine große Anziehung zur Lehre Buddhas, aber die Lehre blieb nur auf den Bereich des königlichen Hofes beschränkt. In den unendlichen Weiten des Schneelandes hingen die Menschen weiterhin den Riten des Bön an.
Die Bönpriester waren Schamanen, deren Aufgabe es war, Bestattungsriten durchzuführen, Rituale für eine gute Ernte oder die Gesundheit der Menschen auszuüben und lokale Götter, Geister und Dämonen freundlich zu stimmen.

Im 8. Jahrhundert u.Z., zur Herrschaftszeit des Königs Trisong Desen, kam Padmasambhava von Indien nach Tibet. Padmasambhava bedeutet übersetzt der “Lotusgeborene”, er wird von den Tibetern auch liebevoll Guru Rinpoche (tib.: kostbarer Lehrer) genannt. Es heißt, er habe die Dämonen des alten Tibet gebannt und für den Buddhismus dienstbar gemacht. Er integrierte Elemente des Bön in seine tantrische Lehre und gründete 799 das Kloster Samye. Hier wurden die ersten Tibeter zu Mönchen ordiniert.


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