Bilder im Buddhismus

Dieses Bilder weihen uns in spannender und klar verständlicher Sprache in die Grundzüge der Geschichte und Lehre des Buddhismus ein. Sie beschreibt die Lebensgeschichten und Besonderheiten der dargestellten Buddhas und Möglichkeiten, über sie zu meditieren oder ihr Mantra zu singen. Doch das Außergewöhnliche und Faszinierende liegt im verständnisvollen Eindringen in die umfangreiche und vielschichtige Bilderwelt des Buddhismus und ihre tiefe Symbolik.

In den letzten Jahren erfährt der Buddhismus, vor allem der Buddhismus tibetischer Prägung, immer größere Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt erweckte das Auftreten des Dalai Lama das Interesse vieler Menschen. Er ist Tibets geistiges und weltliches Oberhaupt und gilt Vielen als die Inkarnation des großen Bodhisattvas Avalokiteshvara. Durch seine Präsenz und seine Ausstrahlung liebevoller Güte ließ er bei vielen Menschen den Wunsch entstehen, mehr über den tibetischen Buddhismus zu erfahren.

Dieses Buch soll einen kurzen Überblick über die Geschichte des Buddhismus, angefangen mit seinem Begründer Buddha Shakyamuni, geben und erzählen, wie die Lehre des Buddhismus (Sanskrit: Dharma) nach Tibet kam und wie sie sich dort entwickelte.
Die von mir gemalten Buddha-Bilder sollen eine kurze Einführung in die Bilderwelt des Buddhismus vermitteln. Dabei werden die wichtigsten Buddhas und Bodhisattvas vorgestellt, ergänzt um die “Acht Kostbarkeiten” die am häufigsten verwendeten Glückssymbole.
Eines sind die Bilder des Buddhismus mit Sicherheit: Sie sind unglaublich umfangreich und gelegentlich auch verwirrend. Dieses Buch ist der Versuch, ein wenig die tiefe Bedeutung der Bilder erahnen zu lassen und die Symbolik der Handhaltungen (skrt. Mudras) sowie der Ritualgegenstände zu erläutern.

Denn eigentlich gibt es nur einen Buddha, und die vielen Figuren des Pantheons im Buddhismus sind nur verschiedene Aspekte des EINEN.

Sollten sich Widersprüche ergeben, liegt das in der Natur der Sache. Der Buddhismus ist gelegentlich widersprüchlich und oft vieldeutig. Vieles in den Lehren geht über das logische Denken hinaus.
Die Bilder variieren stilistisch leicht, da sie über einen längeren Zeitrau entstanden sind. Sie wurden in drei Phasen oder “Wellen” gemalt, die immer mehrere Monate andauerten. In der ersten Phase entstanden Bilder der in Airbrush-Technik und farbiger Tusche auf Papier, zum Beispiel Chenresig. Inspiriert wurde diese erste Bilder-Reihe durch das Zusammentreffen mit Sogyal Rinpoche, dem großen tibetischen Meditationsmeister und Verfasser des Buches “Das tibetische Buch vorn Leben und vom Sterben” (Scherz 2003, Fisch 2004).


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